5. Dezember 2022 koenigsfeldbrennt.de ist eine Community ehemaliger Schüler/innen der Zinzendorfschulen Königsfeld im Schwarzwald

Rundbrief 30

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Lieber ABI ’91 – Jahrgang, 

Vor vier Wochen entdeckte ich die ersten Weihnachtskalender im Lidl (in Lyon!). Damals dachte ich, die spinnen die Franzosen. Als ich vor zwei Wochen in demselben Lidl eine Frau beobachtete, die nach den Kalendern fragte, bemerkte ich, dass diese bereits ausverkauft waren. Keine Weihnachtskalender mehr, und das Mitte Oktober! Irgendwie wurde ich nachdenklich und meine Gedanken gingen zurück in die Zeit, als ich verrückt nach diesen Kalendern war. Sie waren nicht aussergewöhnlich schön. Die Türen waren nummeriert und nicht in der Reihenfolge geordnet. So hatte man wenigstens einen kurzen Spass beim Suchen. Die 24 war jedoch immer in der Mitte und gleichzeitig die grösste Tür. Die Schokolade in diesen Dingern schmeckte alt und nie besonders gut. Wahrscheinlich handelte es sich um eingeschmolzene Osterhasen. 

Bei Advent dachte ich natürlich auch sofort an den 1. und das jährliche Altschülertreffen der Zinzendorfschulen, welches übrigens auch diese Jahr wieder stattfindet. Dank Jörg kann man sich bereits im Forum auf Königsfeldbrennt informieren und ggf. auch ein Bett unter der Rubrik „sleep“ reservieren. 

Zum Stichwort Altschülertreffen fiel mir auch sofort unser Rundbrief ein und ich stellte fest, dass der letzte schon ein bisschen zurückliegt. So machte ich mich ans Tippen und freue mich, Euch den 30. Rundbrief präsentieren zu können. Wer sich an die Anfänge erinnert, weiss, dass die ersten Rundbriefe handgeschrieben waren. Damals waren Computer noch sehr teuer und es gab keine Emails. Die Briefmarken mussten alle angeleckt und die Briefe zur Post gebracht werden. Manchmal dauerte es eine Woche, bis das Ding ankam und nach zwei Wochen hatte ich die Nachricht, dass der Empfänger unbekannt verzogen war. Heute ist’s ein bisschen einfacher mit Email. Ein geringer Teil von Abi91 hat noch keine Email bzw. sie ist noch nicht bekannt. Meine Bitte an alle: wenn Ihr Kontakte zu Ehemaligen habt, die nicht im Verteiler auftauchen, leitet den Rundbrief weiter, schickt mir die aktuelle Adresse oder schreibt sie gleich in Königsfeldbrennt.de ein. 

+++ AKTUELLES +++ Kurz ein Wort zu den Geburtstagen in der Adressenliste. Von allen Ehemaligen vom Baujahr „1900“ ist das genaue Geburtsjahr nicht bekannt. Da das Computerprogramm ein Jahr verlangt, wurde provisorisch 1900 verwendet. Bitte denkt daran, Änderungen mir zu schicken und auf unserer Internetseite zu aktualisieren. 

+++GESUCHT UND GEFUNDEN+++ Im Anhang schicke ich Euch eine Exceltabelle mit den momentan bekannten Daten. Bitte überprüft Eure Daten und teilt mir eventuelle Änderungen mit. In der Adressenliste fehlen noch viele Daten von Ehemaligen. Bitte helft mit, die Daten zu vervollständigen und auf dem neuesten Stand zu halten. 

Über die Internetseite von den Zinzendorfschulen hat sich der Bruder von Tanja Spatscheck (geb. Bauerheim) gemeldet und Ihre Anschrift durchgegeben. Ebenfalls taucht Axel Dettweiler wieder in der Adressenliste auf. 

+++ PERSÖNLICHES +++ Unser Jennes Buchholz hat diesen Sommer geheiratet. Bilder gibt’s wie immer auf Königsfeldbrennt.de. 

+++ WITZIGES +++ Johann Wolfgang von Goethe befand sich in vornehmer Gesellschaft und wurde vom Sohn der Gastgeber wie folgt angesprochen: „Hochverehrter Herr Geheimrat, auch wenn Sie Deutschlands Dichterfürst sind, möchte ich Ihnen dennoch die Wette anbieten, dass ich Ihnen zwei Wörter sagen kann, aus denen selbst Sie keinen Reim machen können.“ Goethe antwortete: „Junger Mann, ich nehme diese Wette gerne an. Nennen Sie mir die zwei Wörter.“ Der junge Mann antwortete: „Die zwei Wörter sind HAUSTÜRKLINGEL und MÄDCHENBUSEN.“ Nachdem Goethe sich einige Minuten zurückgezogen hatte, lieferte er als Beweis dafür, dass er tatsächlich Deutschlands Dichterfürst sei, das folgende Gedicht: 

Die Haustürklingel an der Wand,
der Mädchenbusen in der Hand
sind beides Dinge wohlverwandt.
Denn, wenn man beide leis‘ berührt,
man innen drinnen deutlich spürt,
dass unten draußen einer steht,
der sehnsuchtsvoll nach Einlass fleht.

Viele Grüsse und vielleicht sieht man sich ja am 1. Advent in Königsfeld.