| Gefahr Gefährlich tönt schon dieses Wort, Aus Ihrem Bann fliehen wir gerne fort. Wie trist wär doch das Leben, das Gott uns gegeben, ohne sie, die reizend und lockend versucht uns zu schocken, auf daß wir erkennen, wie gut es uns geht. Joachim Knöbel |
| Ohne Titel Es war einmal ein Lattenzaun mit Zwischenraum zum durchzuschauen; doch einmal kam ein Sturm und riß hier fort den Lattenzaun mit Zwischenraum zum durchzuschauen leider auch kein Autor bekannt |
| Der Herbst ist da! Die Kinder lassen Drachen steigen, die Blätter von den Bäumen fallen, die Nebel über die Felder wallen - der Herbst ist da! Die Herbstzeitlose auf den Wiesen blühen, die Kartoffelfelder auf den Feldern brennen, die Kinder über Stoppelfelder rennen - der Herbst ist da! Die Vögel sich zum Aufbruch sammeln, die Sonne immer tiefer steht, der Wind die Hüte vom Kopfe weht - Der Herbst ist da! Verenna |
| Ohne Titel Der Wurm Im Herbst nach dem Sturm Kriecht ganz langsam ein Wurm In des Apfels Innere hinein. Er ist ganz besessen Doch nicht die Kerne will er fressen Drum bohrt sich unser kleiner Wurm Um das Kerngehäus` herum. Und die Moral von der Geschicht, Dumm ist unser Würmchen nicht. kein Autor bekannt |
| Was ist das? Das ist das, das das Neutrum, das wie das Artikelum, das auch wie das, zum das wird. EK |
| Herbst Der Herbst, der Herbst ist schön. ich schaue zu wie leise, Die Winde nun die Blätter fortwehn. Sie schicken sie auf eine Reise, wohin, das kann wohl niemand sehhen. Ulrich Sonnenburg |
| Rendezvous Lala liba diba Du Sola lundi Alma wu ?! Husch ma buschi bawa mich lüba übermorgen Dich. wola undi kuma su Lala liba diba Du. Manon |
| Herbstgedicht Ich schau aus dem Fenster und seh die Natur, die Farben sind gelb, braun und purpur. Die Luft ist klar, der Himmel tief blau, der Wind aus Westen weht lau. Am Waldrand stehen zwei Rehe, doch sie werden vertrieben von wehenden Drachen, und - wie ich jetzt sehe - von Kindern die lachen. Die Rehe verschwinden ängstlich im Wald, Die Kinder - sie lachen noch immer. Von der Sonne sieht man jetzt nur noch einen Schimmer, Nebel steigt auf - es wird kalt. Johannes Eisinger |
| Ohne Titel Herbst ists geworden, mit seinen einheitlichen Formen. Die Blätter fallen fortan, bis zu einem bunten Teppich dann. Der Wind rauscht dwurch die Bäume, versetzt manch einen in schöne Träume. Erik Huber |
| Zu kurz Kaum, daß du auf diese Welt du kamst, zur Schule gingst, die Gattin nahmst, dir Kinder, Geld und Gut erwarbst - schon liegst du unten, weil du starbst. Grischka Gerlach |